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Tagblatt                           Musik voller Wärme und Leidenschaft
 
Erstes Klezmer-Konzert im Chieminger Heimathaus 
 
 [...] “Shoshana“ erfreut das Publikum mit Freylachs, den typischen instrumentalen jiddi­schen Volksliedern, in denen das Leben an sich und die ganze Bandbreite der Gefühle teils schwungvoll und lustig, teils aber auch melan­cholisch zum Ausdruck gebracht wird. Nicht umsonst denkt man bei dieser Musik an jubeln­de, lachende und weinende, zu Tode betrübte Geigen. Auch das Knopfakkordeon ist sowohl Ausdruck von überschäumender Lebensfreu­de als auch trauriger Melancholie. Über weite Strecken wurden die eindrucksvollen Stücke untermalt und begleitet von Ina Norinskas graziösem Tanz und mit Witz vorgetragenen Zwiegesprächen.
[...] in allseits bekannten Melodien, sodass sich der Großteil des geneigten Publi­kums bemüßigt sah, mitzuklatschen und mit­zusingen. Ebenso bei so eingängigen Melodien wie „Dona, Dona“ oder „Masseltov“. Zwei wundervolle Duette von Ina und Leonid. Die beiden singen in sehr großer stimmlicher Har­monie, bei der die glockenhelle und klare Stimme von Ina Norinska ganz besonders gut zur Geltung kommt. In zwei eindrucksvollen Akkordeon-Soli stellte Leonid seine immense Fingerfertigkeit unter Beweis. Auch das virtuo­se Geigenspiel konnte man immer wie­der ausgiebig bewundern.
 
[...] Nach knapp zwei Stunden erklatschte sich das überwältigte Publikum zwei Zugaben, in denen noch einmal alles enthalten war, was die jiddische Volksmusik auszeichnet. Vom verhaltenen, melancholischen und traurigen Beginn bis zum schwungvollen, überschäumen­den, alles bejahenden und mit jubelnder Geige gespielten Finale. Was für eine Zugabe! Die jüdische Seele voller Zärtlichkeit, Wärme und Leidenschaft. Hier bekam man noch einmal einen tiefen Einblick in ebendiese. [...]
 
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Peiner Allgemeine Zeitung             „Baj mir bist du schejn“ 
 
„Shoshana“ konzertierte in der Groß Ilseder Kirche                               von Christian Degener 
 
[...] Im Gepäck hatten sie eine große Bandbreite jüdischer Musik, die von Klezmer über Israel-Pop bis hin zu jüdischen Tangos reichte.
 
[...] Erstaunlich: Die erst 16 Jahre alte Norinska sang wie eine ganz Große. Ohne elektronische Verstärkung füllte sie mit ihrer klaren, wohl klingenden Stimme die Kirche aus. Zu einigen Liedern tanzte sie und übermittelte die Lebensfreude und Wärme der Lieder auch schauspielerisch  mit passenden Gesten und Mimik. Bei „Baj mir bist du schejn“ spielten die drei so fröhlich drauf los, dass einige Zuhörer wohl am liebsten aufgestanden wären und getanzt hätten.
 
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Volksstimme SBK           Schönebeck
 Konzert in der Zuchauer Kirche
 
„90 Minuten Einblick in jüdisches Musikschaffen“
von Eveline Scherf  
[...] das Konzert mit dem Ensemble „Shoshana“ am vergangenen Freitag verpasst zu haben, war ein Verlust.
 
[...] Da in der Musik des Ostjudentums traurige Titel dominieren, wurden auch solche Stücke in das Konzert eingebunden.
 
Die Harmonischen Klänge der Lieder sowie die Tänze und Pantomimischen Einlagen offenbarten Tiefe und Wärme der Jüdischen Seele. Ein Gedicht über die Mama, von der knapp 17-järigen Ina selbst verfasst und rezitiert, war überwältigend.
 
90 Minuten gingen viel schnell vorbei. Fröhlich, temperamentvoll, gefühlsbetont, melancholisch, nachdenklich, traurig – Eigenschaften, die Abwechselnd auf die Darbietungen zutreffend waren. Das führte unweigerlich zu einem Wechselbad der Gefühle mit Gänsehaut-Effekt, zu einem besonderen Kunstgenuss und natürlich zu Zugaben. [...]
 
[...]“Es war ein Ohrenschmaus und eine Augenweide“[...]
 
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Mitteldeutsche Zeitung
 
Der Wind im Kornfeld lacht
Konzert: Poesie des Stetls in Marienkirche
 
Von Thomas Altmann 
[...] Sonst bietet „Shoshana“ kunstvoll arrangierte, instrumentale Frejlachs neben populären jiddischen Liedern. Und manchen Refrain kann das Publikum sogar mitsingen [...]
 
[...]“Shoshana“ ist nicht vordergründig ansteckend, aber nachhaltig beeindruckend. Das liegt neben dem Akkordeon vor allem an der Violine. [...]
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Erschienen in der Eckernförder Zeitung am 
 
Nachrichten. Schwansen Virtuosität mit langer Tradition
Damp, Jutta Scheel  
 
Jiddische Musik und Texte standen auf dem Programm des Ensembles „Shoshana“ sein Publikum begeisterte und sogar zum Mitsingen animierte.
 
[...] An dieser Virtuosität mangelte es auch bei Ensemble „Shoshana“ nicht, sie beherrschten ihre Instrumente bis ins kleinste Detail und rissen ihr Publikum auf diese Weise regelrecht mit.
 
Besonders angetan waren die Zuhörer von bekannteren Stücken, die zum Mitsingen und Mitsummen einluden[...]
 
[...] Auch die jiddische Sprache bildete kein Hindernis für das Publikum, jeder sang oder summte mit, wie er die Texte gerade kannte.
 
[...] Das Ensemble „Shoshana“ verstand es, die lebensbejahende Stimmung der Musik auf das Publikum zu übertragen. Der Gesang der erst 17-jährigen Ina Norinska tat sein Übriges dazu. Mit ihrer Musik und dem Gesang in jiddischer Sprache bringen sie ein Stück Kultur nach Deutschland zurück, das fast in Vergessenheit geraten war und dabei doch ein weiteres Mosaiksteinchen in der Vielfalt dieses einstmals so hoch eingeschätzten kulturellen Landes darstellt.
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Braunschweiger Zeitung.    Peiner  Nachrichten.                                                                                                                                                
 
Sehnsucht und Wehmut enden in Fröhlichkeit. 
 
Klezmer-Ensemble „Shoshana“ mit jiddischer Musik in St. Bernward-Kirche Ilsede
 
Von Iris N. Masson
 
[...] All die Trauer, Melancholie, Verzweiflung, Sehnsucht, Schmerz und Wehmut findet stets ihre Auflösung in Ausgelassenheit.
 
[...] Rund 80 Gäste dankten mit stehenden Ovationen.
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Aschaffenburg
 
In voller Blüte zertreten
Ensemble „Shoshana“ spielte zum Gedenken an Pogrome
 
Melanie Pollinger 
 
[...] mit meisterhaft dargebotener Klezmer Musik erin- nerte das Ensemble „Shoshana“ daran, welche kulturelle Blüte mit der Vernichtung von Millionen von Juden in Deutschland und Europa brutal zertreten worden war.
 
[...] Vater Leonid Norinsky ist ein Virtuose am Knopfakkordeon, seine Tochter Ina Norinska singt nicht nur glockenhell zum Rasseln des Tamburins, sie beherrscht auch die traditionellenTänze der Aschkenasim, der mittel-und osteuropäischen Juden. Geigerin versetzte mit ihrem makellosen und ungemein beseelten Spiel die Zuhörer in blankes Erstaunen: Sie entfaltete fast orientalisch reiche Ornamentik, gepaart mit einer vibrierenden Transparenz, die an den Klang von Nachtigallenstimmen erinnerte.
 
[...] Als Temperamentvolles „Schönes Mädchen“ forderte Ina Norinska mit einem koketten Tanz das Recht auf Liebe und Leben ein.
 
[...] schimmerte die überbordende Fülle an Ausdruck stets durch, blieb aber wie gebrochen, wie durch einen fernen Spiegel betrachtet.
 
[...] Und auch wenn die Gruppe zum Schluss voll Überschwang mit dem bekannten Lied „Mazl Tov“, viel Glück auf Jiddisch, wünschte: Nachdenklichkeit begleitete die Zuhörer auf Ihrem Nachhauseweg durch den leise fallenden Schnee in der Stadt.
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Allgemeine Zeitung der Lüneburger Heide Die Musik des jüdischen Volkes Ensemble „Shoshana“ bot in der Burg Vielseitigkeit   Von Hanna Otto
Bad Bodenteich. Schwungvolle Musik voller Lebensfreude, aber ebenso schwere, nachdenkliche und bedrückende Stücke waren [...] zu hören. Das Ensemble „Shoshana“ entführte das Publikum in die Welt der Musik des jüdischen Volkes [...].
 
[...] Abgerundet wurde der Abend  durch kleine Schauspielstücke, die dem Publikum das Lebensgefühl des jüdischen Volkes ein Stück näher brachten.
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Merckische Allgemeine Zeitung. „Mazl Tov“ heißt viel Glück. Ensemble Shoshana hatte großen Erfolg mit Klezmer-Musik
 
Elfriede Steyer
 
[...] Da erklangen sehr getragene schwermütige Instrumentalstücke, die aus dem Leid und harten Leben des Volkes heraus entstanden sind, und dann temporeicher in einem befreienden Trotz gipfelten. [...]
 
Nicht nur dabei bewegte sie sich tanzend mit nahezu professionell akkuraten Schritten wie mit angeborener Grazie, bewegte sich und gestikulierte so ausdrucksvoll- ohne jegliche schauspielerische Ausbildung zu haben -, dass ihr jemand nachher eine mögliche große Karriere wünschte. [...]
 
Dazu von der jungen Künstlerin aufgefordert, sang das Publikum gelegentlich auch mit, klatschte in die Hände oder schnippte mit den Fingern.
 
[...] Am Ende rief man sich gegenseitig zu: „Mazl Tov“, was so viel heißt wie “Viel Glück“. Dem anhaltenden Beifall folgten noch drei Zugaben. [...]
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Regionalnachrichten aus Ihrer Zeitung
 
Lieder von Humor, Glück und Tod
 
Shoshana-Ensemble spielt Klezmer-Musik
 
Vom 22.06.2005
 
bze. ESSENHEIM Ein Programm? "Das haben wir nicht. Wir improvisieren immer!", sagte Leonid Norinsky [...]. Klingt chaotisch? War es aber nicht. Was das [...] Publikum [...] zu Gehör bekam, war hoch professionell.
 
Jüdische Volksmusik gab das Ensemble Shoshana aus der Ukraine zum Besten. [...]
 
[...] Sängerin Ina Norinska, die außerdem für den nötigen schauspielerischen Effekt während des Konzerts sorgte.
 
Und so war auch Leonid Norinsky nicht irgendwer. Stets saß er neben Norinska und spielte mit einer unglaublichen Ruhe und Liebe sein Knopfakkordeon. Und wie! Behutsam wiegte er es auf seinem Schoß, lächelte es an und zog oder drückte die schönsten Melodien heraus. Manchmal konnte der Zuhörer fast meinen, es säße ein ganzes Orchester vor ihm. Tatsächlich saß aber nur der schmunzelnde Mann mit seinem Akkordeon vor dem Altar.
 
So verschieden die drei Musiker, so mannigfach gestalteten sie auch ihre Lieder. Schleichend drängten sie sich in das Hörergemüt, wurden aufdringlich und versöhnten sich mit Harmonie. Vom Hintergrund traten sie in den Vordergrund, wurden laut und ungemütlich bis sie mit einem Schlag in der Luft verpufften.
 
Um den Tod ging es wie um das Glück. Der ewige Traum von Reichtum spielte genauso eine Rolle wie der jüdische Humor. Taktwechsel und Überraschungsmomente waren eine Spezialität des Ensembles. Jüdische Kultur und jüdisches Temperament wollte das Trio vermitteln. Es ist gelungen. Und noch viel mehr.
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Schwäbische Zeitung          Ein anrührender Auftakt: “Bai eich ist es shein“
 
Klezmer-Musik im Bock.
 
Barbara Waldvogel

[...] und scheinbar mühelos, zudem notenlos liefert der ebenfalls aus der Ukraine stammende Musikpädagoge Norinsky die gürligen Läufe ab, die aus seinem Konzertakkordeon Perlen.
 
[...] Moderiert wird das Ganze von der reizenden Ina mit dem ungekünstelten Charme einer17-jährigen. „Mazel Tov“ spielen und singen die drei dann auch. Mazel Tov – viel Glück.
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Möhlin - Mittwoch, Von: Andreas Burckhardt
 
Mitreissende Klezmer-Soirée  
 
Am Sonntag kam die Bevölkerung von Möhlin in den Genuss eines einzigartigen Konzerts, nämlich des Klezmermusik-Ensembles „Shoshana“. Die drei in Dessau (Sachsen-Anhalt) lebenden jüdisch-ukrainischen, bzw. -russischen Musiker(innen) begeisterten mit ganz direkt ihrer ansprechenden Musik das Publikum vollumfänglich.
 
Die  Violonistin Laria Faynberg, der Akkordeonist Leonid Norinsky sowie die Sängerin Ina Norinska , welche  gleichzeitig auch verschiedene Rhythmikinstrumente spielte, entführten die KonzertbesucherInnen in die leider schon seit mehr als 60 Jahre der Vergangenheit angehörende jüdisch-osteuropäischen Welt mit ihren fröhlichen und traurigen Momenten.
So gab es Musik zu Hochzeiten und neckische sketch-artige Lieder wie das der „grünen Cousine“, das die Sängerin tatsächlich entsprechend gekleidet sang. Daneben gab es aber auch ernsthafte und besinnliche Lieder, meist in jiddischer Sprache – eines auch in hebräischer Sprache gesungen.
Auch das Konzertpublikum konnte gewisse Lieder mitsingen wie z.B. „Hewenu shalom alechem“ (=Wir haben Euch Frieden gebracht“) und den Refrain „Dona dona don...“des ebenfalls sehr bekannten Liedes „Ojfn Wogn liegt a Kelbl“.

Klezmer Musik